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Tandem Friedrichshain-Kreuzberg
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Projektleitung:
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Andreas Gladisch
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Jugend, Familie, Schule und Sport
Fachleitung der Hilfen zur Erziehung und Jugendsozialarbeit
Jug SRL 1 Tel. 030/90298-2444 Fax: 030/90298-1650
E-Mail: andreas.gladisch@ba-fk.verwalt-berlin.de
Frankfurter Allee 35-37
10247 Berlin
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Ansprechpartnerinnen beim Träger:
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„Pflegekinder im Kiez gGmbH“
Muskauer Strasse 33
10997 Berlin
Geschäftsführerinnen:
Birgit Mallmann, Tel. 6110106
info@familie-ev.de
Elisabeth Beicht, Tel. 79702840
kischu@nhw-ev.de
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Ansprechpartnerin für Organisatorisches:
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Hildegard Christ
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Jugend, Familie, Schule und Sport
Sozialraumübergreifende Koordination
Jug 4210
Tel. 90298-1640 Fax: 90892-1650
E-Mail: hildegard.christ@ba-fk.verwalt-berlin.de
Frankfurter Allee 35-37
10247 Berlin
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Kurzvorstellung der Tandempartner:
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a) Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat 255.184 Einwohner. Mit einem Durchschnittsalter von 37,01 Jahren hat er im Vergleich zu den anderen Berliner Bezirken die jüngste Bevölkerung.
Zum Stichtag 30.06.2004 lag der Anteil der Minderjährigen von 0-6 Jahren bei 5,9 %, im gesamtstädtischen Vergleich war das Platz Nr. 1. Aktuell beträgt der Anteil der Minderjährigen mit 39.547 Kinder/Jugendlichen 15,34 % der Bevölkerung im Bezirk.
Der Bezirk Friedrichshain - Kreuzberg hat eine Gesamtfläche von 2015,7 ha. Damit verfügt er über die kleinste Fläche aller Berliner Bezirke und den kleinsten Anteil an den gesamtstädtischen Erholungs-, Sport- und Freiflächen, sowohl absolut als auch pro Einwohner/in.
Friedrichshain-Kreuzberg verzeichnet die höchste Bevölkerungsdichte aller Berliner Bezirke und mit 23,1 % den zweithöchsten Bevölkerungsanteil von Menschen nichtdeutscher Herkunft. (Der Berliner Durchschnitt liegt bei 13,3 %)
Seit Januar 2006 ist das Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg sozialräumlich organisiert. Der Umstrukturierungsprozess ist weitgehend abgeschlossen. Die bisherigen Ämterstrukturen wurden in wesentlichen Bereichen aufgelöst, es gibt jetzt sechs sozialräumlich orientierte Organisationseinheiten an drei verschiedenen Standorten.
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b) Der Freie Träger Pflegekinder im Kiez gGmbH:
Die Sozialraumorientierung hat die Strukturen im Bezirk in den letzten Jahren verändert und Prozesse lernender Organisationen in Bewegung gesetzt und gehalten. Während dieser Entwicklung wurde der Pflegekinderdienst mit Wirkung vom 01.12.2005 an einen freien Träger übergeben: Pflegekinder im Kiez gGmbH.
Für Pflegekinder im Kiez gGmbH (Pik) ist
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- die Vernetzung und fruchtbare, innovative Kooperation mit lokalen Partnern wichtig um in Kreuzberg
- für die Familien das paßgenaue Angebot weiter zu entwickeln und zu sichern
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Die Arbeit umfaßt Beratung und Begleitung der rund 70 Kinder im Alter zwischen 1,5 und 19 Jahren in rund 60 Pflegefamilien. Die Arbeitsaufträge und Ziele werden in der jährlichen Hilfeplanung im Jugendamt festgelegt. Ihre praktische Umsetzung zu begleiten ist ein wesentlicher Bestandteil der Aufgaben in diesem Bereich. Dies umschließt sowohl Biografiearbeit mit den Pflege-und Herkunftseltern für die Kinder als auch Begleitung von Besuchskontakten mit der Herkunftsfamilie in den Räumen des Trägers. Im Rahmen der Begleitung und Beratung werden ebenso spezifische Gruppen- und Fortbildungsangebote, orientiert an dem individuellen Bedarf initiiert.
Die MitarbeiterInnen werben und akquirieren Pflegeeltern im Bezirk und führen Gruppen- und Einzelüberprüfungen für PflegeelternbewerberInnen durch.
Diese Überprüfungen schliessen mit einem vom Träger erstellten Familienprofil ab, das dem Jugendamt gemeinsam mit den formalen Unterlagen wie dem polizeilichen Führungszeugnis, vorliegt. Ein dritter Arbeitsbereich liegt in der vorrangig regionalen und auch überregionalen Vermittlung von Pflegekindern in die passenden Familien, sowohl in befristete als auch in unbefristete Vollzeitpflege.
Der Respekt vor der Herkunftsfamilie und den unterschiedlichen Herkunftskulturen der Familien ist eine Grundlage unserer Arbeit. Die 4 MitarbeiterInnen arbeiten lösungsorientiert u.a. mit Methoden aus der systemischen Beratung und der Mediation.
Die Arbeit wird gesichert durch wöchentliche kollegiale Beratung im Team sowie 14-tägige externe Supervision. Regelmäßige themenbezogene Dokumentationen in den drei genannten Arbeitsbereichen sowie die Entwicklung eines Qualitätshandbuches im Dialog mit dem öffentlichen Träger sind ein weiterer Teil der Qualitätssicherung.
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Kurzporträt des lokalen Ansatzes:
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Die Teilnahme unseres Tandems beschränkt sich auf die Hilfen nach § 33 SGB VIII.
Diese Leistungsform ist zwar nicht durch die Bestimmungen nach §§ 78 a ff SGB VIII erfasst, in der Ausschreibung für das Modellprogramm war dieses Handlungsfeld jedoch ausdrücklich zugelassen. Aufgrund der besonderen Regelungen im Land Berlin werden die Trägerverträge für die anderen Hilfearten auf Landesebene abgeschlossen. (§ 49 AGKJHG), so dass für unsere Mitwirkung bei dem Modellprogramm für die anderen Hilfearten keine Zuständigkeit vorliegt. Die dafür zuständige Stelle bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport hat unsere Bewerbung ausdrücklich begrüßt und ist an den Ergebnissen sehr interessiert, auch im Hinblick auf eine mögliche Übertragung auf die anderen Bezirke. Das Modellprogramm wurde zu einem Zeitpunkt ausgeschrieben, zu dem wir die Aufgaben des Pflegekinderdienstes auf einen Freien Träger der Jugendhilfe übertrugen. Wie bereits erwähnt, wurde mit der Wahrnehmung dieser Aufgaben nach einem jugendhilfespezifischen Auswahlverfahren der neu gegründete Träger „Pflegekinder im Kiez“ beauftragt
Der neu gegründete Träger „Pflegekinder im Kiez gGmbH“ setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Träger „Famile e.V.“ und „Nachbarschaft hilft Wohngemeinschaft e.V.“ zusammen. Mit beiden Trägern verbindet uns eine langjährige konstruktive Zusammenarbeit im Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung und der Kinderschutzstellen (§ 34 SGB VIII) unter Berücksichtigung der sozialräumlichen Orientierung. Hier gibt es außer der fallbezogenen Arbeit auch Erfahrungen auf der Strukturebene: im Bereich der gemeinsamen Konzeptentwicklung, bei der Erarbeitung eines Qualitätshandbuches, zu Auswertungsverfahren, zur Bedarfsfeststellung und durch gemeinsame Fortbildungen der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter des Jugendamtes und des Freien Trägers zur Falleingangsphase und zum Hilfeplanverfahren.
In der gemeinsamen Beteiligung an dem Modellprogramm sehen wir eine Chance die Arbeit mit Pflegeeltern, für Pflegekinder und deren Herkunftsfamilien zu optimieren und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen neu zu konzipieren.
Für unsere Bewerbung an dem Modellprogramm haben wir folgende gemeinsame Ziele verabredet:
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- Ausbau und Qualifizierung der Hilfen zur Erziehung nach § 33 SGB VIII
- Optimierung unserer derzeitigen Vereinbarungen
- Kriterien und Indikationsstellungen für wirkungssteigernde Effekte erarbeiten
- Hilfespezifische Merkmale zur Erfassung und Bewertung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität entwickeln
- Verständigung über Kriterien zur Wirtschaftlichkeit
- Synergieeffekte aus einer gelungenen Kooperationsstruktur nutzen
- einen Beitrag zu einer möglichen Vereinheitlichung der Berliner landesrechtlichen Regelungen zu leisten.
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Statement:
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Wir machen mit, weil wir
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- unsere bisherige gute Arbeit weiter qualifizieren und - entwickeln wollen
- gewohnte und ausgetretene Pfade verlassen und neue Wege gehen wollen
- über unseren eigenen Tellerrand sehen wollen
- Spaß am Ausprobieren haben
- zusätzliche Arbeit nicht scheuen
- von der Effektivität einer transparenten und fairen Kooperation zwischen freiem und öffentlichen Träger überzeugt sind;
- davon ausgehen dass die Qualität unserer Kooperation Auswirkungen auf die Qualität der Ergebnisse hat,
- auf einen nachhaltigen Nutzen der Projektergebnisse vertrauen.
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Tandem Friedrichshain-Kreuzberg
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